Nishta

„Nishta“ („Vertrauen“) heißt die indische Organisation, die sich rund 25 Kilometer von Kalkutta entfernt für Mädchen und Frauen engagiert, die unter sehr problematischen Bedingungen leben.
Die Situation der Frauen dort wird durch folgende Fakten bestimmt:

  • Da indische Frauen oft sehr jung heiraten, sind sie meist nicht aufgeklärt und kennen ihren Körper kaum.
  • Sie ziehen in das Haus der Schwiegereltern. Die Schwiegermutter gibt den Ton an und wünscht sich sehnlichst Enkelsöhne, die den Fortbestand des Hauses garantieren.
  • Die Hygiene und die häusliche Situation sind katastrophal, und der Zusammenhang von sanitärer Hygiene und Gesundheit ist weitgehend unbekannt. Wasser ist knapp und wird aus dem Dorfteich geholt.
  • Oft leiden die Frauen an Mangelernährung. Risikogeburten werden kaum erkannt. Dadurch sind die Totgeburten und die Sterberate der Babys hoch. Blutarmut ist eine häufige Folge.
  • Verhütungsmittel sind weitgehend unbekannt und schwer zu erwerben.
  • Die jungen Mütter und Frauen haben kaum Chancen, sich zu entwickeln und ein sebstbestimmtes Leben zu führen.

Nishta mit ihrer Leiterin Mina Das versucht, die dortigen Frauen zu erreichen und ihnen umfassend zu helfen: bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, der Vermeidung ungewollter Schwangerschaften und illegaler Schwangerschaftsabbrüchen, der Vermeidung von Gewalt, und durch die Stärkung des Selbstbewusstseins.

Unsere Clubschwester Annelie Fabry unterstützt die Organisation Nishta schon seit vielen Jahren.
Als eifrige Spendensammlerin sorgt sie auch dafür, dass die Spenden zeitnah in die Projekte investiert werden.
Sie ist regelmäßig vor Ort und betreut Nishta auch weiterhin.