Nishta

„Nishta“ („Vertrauen“) heißt die indische Organisation, die sich rund 25 Kilometer von Kalkutta entfernt für Mädchen und Frauen engagiert, die unter sehr problematischen Bedingungen leben.
Die Situation der Frauen dort wird durch folgende Fakten bestimmt:

  • Da indische Frauen oft sehr jung heiraten, sind sie meist nicht aufgeklärt und kennen ihren Körper kaum.
  • Sie ziehen in das Haus der Schwiegereltern. Die Schwiegermutter gibt den Ton an und wünscht sich sehnlichst Enkelsöhne, die den Fortbestand des Hauses garantieren.
  • Die Hygiene und die häusliche Situation sind katastrophal, und der Zusammenhang von sanitärer Hygiene und Gesundheit ist weitgehend unbekannt. Wasser ist knapp und wird aus dem Dorfteich geholt.
  • Oft leiden die Frauen an Mangelernährung. Risikogeburten werden kaum erkannt. Dadurch sind die Totgeburten und die Sterberate der Babys hoch. Blutarmut ist eine häufige Folge.
  • Verhütungsmittel sind weitgehend unbekannt und schwer zu erwerben.
  • Die jungen Mütter und Frauen haben kaum Chancen, sich zu entwickeln und ein sebstbestimmtes Leben zu führen.

Nishta mit ihrer Leiterin Mina Das versucht, die dortigen Frauen zu erreichen und ihnen umfassend zu helfen: bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, der Vermeidung ungewollter Schwangerschaften und illegaler Schwangerschaftsabbrüchen, der Vermeidung von Gewalt, und durch die Stärkung des Selbstbewusstseins.

Unsere Clubschwester Annelie Fabry unterstützt die Organisation Nishta schon seit vielen Jahren.
Als eifrige Spendensammlerin sorgt sie auch dafür, dass die Spenden zeitnah in die Projekte investiert werden.
Sie ist regelmäßig vor Ort und betreut Nishta auch weiterhin.

ÜberWasser-Projekt 2016

Wasser für 600 Schulkinder in Benin

Ziel des regionalen Gemeinschaftsprojekts „Überwasser“ ist es die Themen „Wasser für Afrika“ und „Wasser in der Region“ zu verknüpfen und ein Wasserprojekt in Afrika finanziell zu unterstützen.

Nach den vorherigen Projekten 2009 und 2014 fördern in der dritten Auflage die dreizehn SI-Clubs aus der Region 2016 nun ein Projekt in dem westafrikanischen Land Benin.

Die beteiligte Clubs:

Bocholt, Borken, Coesfeld, Dülmen, Emsdetten-Saerbeck, Meppen/Lingen, Münster, Münster-Mauritz, Münsterland-Süd/Nordkirchen, Münsterland-West, Osnabrück, Recklinghausen und Reken-Lembeck

Das Projekt:

In der Stadt Abomey-Calavi fehlte bisher in einer Sekundarschule mit etwa 600 Schüler und Schülerinnen die Versorgung mit fließendem Wasser.

In dem zu unterstützenden Projekt wird die Errichtung eines sogenannten Wasserturms mit einer elektrischen Pumpe auf dem Schulgelände, und von dort eine Wasserleitung zum Sportplatz bzw. zu den Latrinen realisiert. Es werden sieben Wasserentnahmestellen errichtet. Eine befindet sich im Bereich des Wasserturms, die anderen sechs im Bereich der Latrinen. Der Wasserfluss kann am Wasserturm abgesperrt werden, so dass außerhalb des Schulbetriebs kein Wasser entnommen werden kann.

Die Betreuung

Vor Ort sorgt der SI-Club Amazone aus Cotonou für die Realisierung und Betreuung des Projekts. Unsere Ansprechpartnerin dort ist Gaby Gbégnonvi, Clubschwester im Club Amazone und gebürtige Deutsche.

Unterstützung von SI Projekten in Benin

Anfang 2014 ergab sich für zwei Coesfelder Clubschwestern die Gelegenheit, in die Volksrepublik Benin, Westafrika zu reisen. Hier gibt es sechs SI Clubs, von denen der älteste bereits 1989 gegründet wurde.

Insbesondere durch die Besichtigung verschiedener Projekte und durch die Diskussion mit den beninischen Clubschwestern konnten Einblicke in die Lebenssituation der Bevölkerung gewonnen werden.

Die SI Clubs vor Ort setzen sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen ein. Dies geschieht besonders in den Bereichen Schul- und Berufsausbildung, Bau von Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsaufklärung, Versorgung mit Trinkwasser und ausreichenden Sanitäreinrichtungen. Für sein Projekt „Eine Entbindungsstation für Adounko" wurde der Club Cotonou Doyen auf internationaler Ebene mit einem SI Best Practice Awards 2013 ausgezeichnet.

SI Deutschland unterstützt die Einrichtung einer provisorischen Schule für syrische Flüchtlingskinder

Mit Unterstützung von SI Deutschland hat die Welthungerhilfe (WHH) 2014 begonnen eine Schule für Flüchtlingskinder in der Provinz Mardin/Südosttürkei einzurichten.
Im Januar 2015 konnte der Schulbetrieb aufgenommen werden.

Das zunächst nur für ein halbes Jahr vorgesehene Projekt wurde verlängert, und dehnte sich 2016 aus auf eine weitere Schule in Kiziltepe, ebenfalls in der Provinz Mardin.

ÜberWasser-Projekt 2014

Wasser bedeutet Leben - Gemeinsames Wasserprojekt in Tansania


Das Thema Wasser nimmt im Bereich der SI Projekte einen besonderen Stellenwert ein. Daher haben sich, nach ihrem gemeinsamen Wasserprojekt "Über Wasser" im Jahr 2009, erneut 12 Soroptimist International Clubs aus der Region rund um Münster und Osnabrück zusammen geschlossen, um ein gemeinsames Projekt mit über 5.000,- EUR zu fördern.


Die beteiligten Clubs:
Bocholt, Borken, Coesfeld, Dülmen, Emsdetten-Saerbeck, Meppen-Lingen, Münster, Münsterland Süd, Münsterland West, Münster Mauritz, Osnabrück, Recklinghausen.

 

Das Projekt:
In diesem Projekt wird eine junge Wissenschaftlerin bei ihrer Forschung unterstüzt, die sich mit der Verbesserung der Wasserqualität in einer Zisterne in Mtwara, Tansania befasst. Claudia Süssemilch ist Chemieingenieurin und schreibt an der Fachhochschule Münster/Steinfurt ihre Masterarbeit. Sie hat sich bei der Organisation Ingenieure ohne Grenzen engagiert und ergänzt mit ihrer Forschung die Arbeit dieser Organisation vor Ort.

Das Projektziel:
Ziel des Forschungsprojektes ist es eine Wasseraufbereitungsanlage mit Sonnenlicht und Titandioxid als Katalysator zu entwickeln. Die photokatalytische Wassserdesinfektion mit Hilfe von Titandioxid und Sonnenlicht stellt eine gute Alternative zu technisch aufwändigen und teuren Methoden dar. Die Wasserdesinfektionsanlage soll das Wasser (Regen- und Stadtwasser) einer unterirdischen Zisterne aufbereiten. Die Wasserzisterne gewährleistet die Versorgung eines Studentinnenwohnheims mit 200 Studentinnen, welches von Missionsbenediktinerinnen geleitet wird. Frau Süssemilch ist aktuell vor Ort, um die Anlage zu installieren.

https://3c.web.de/mail/client/attachment/view/tmai1367d198f18e5887/M0UwRjg3M0FBN0NEMTQ0Mjg4RUI2RDMyMEFDRTIxRTZAZmluLW5ydy5kZQ;jsessionid=6443A49F81F41D3F4AE78F9786A04E2E-n1.bs19b?selection=tfol11a35aee2345b100

Alle Materialien, die verwendet werden, sind vor Ort erhältlich sind. Die Benediktinerinnen werden von Frau Süssemilch mit der Anlage vertraut gemacht, und das Wissen weiter getragen, so dass eine Nachhaltigkeit gewährleistet ist.

Nachtrag:
Anfang 2015 haben die VDI-Ingenieure zum dritten Mal einen Preis "Frauen in Ingenieurberufen" ausgelobt, der auf der Hannover Messe verliehen wurde. Den diesjährigen ersten Preis hat Frau Süssemilch für ihr Wasserdesinfektionsprojekt in Mtwara erhalten.

Soroptimistinnen helfen Kindern in Kenia

kalender-kenia

Kalender zeigt farbenfrohe „Visionen vom Paradies" /Spende für europaweites Projekt

Farbenfrohe Szenen vom Alltagsleben in Kenia begleiten denjenigen durchs Jahr, der den Kalender von Soroptimist International (SI) bei sich aufhängt. Dass Kinder und Jugendliche aus dem Boma Rettungszentrum in Nairobi ihn gestalten konnten, ist vor allem dem SI-Club Coesfeld zu verdanken. Gemeinsam mit dem Club Münsterland West hatte er vor gut einem Jahr die Europa-Präsidentin von SI, Kathy Kaaf, nach Coesfeld eingeladen, die das Kalenderprojekt für Nairobi initiiert hat. Sie sprach damals in der Firma Bio Weiling vor Soroptimistinnen aus der gesamten Region und freute sich über eine Spende der Gastgeberinnen in Höhe von 1500 Euro.

ÜberWasser-Projekt 2009

Erstes gemeinsames Wasserprojekt – sauberes Wasser für Tigray, Äthiopien

Mit der Veranstaltung in Münster wollen die Soroptimistinnen Impulse für einen bedachten und verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser geben und die medizinische Forschung für eine nachhaltige Wasserversorgung fördern.

Die beteiligten Clubs

Borken/Westf., Coesfeld, Emsdetten-Saerbeck, Meppen/Lingen, Münster, Münster-Mauritz, Münsterland-Süd/Nordkirchen, Münsterland-West, Osnabrück

Das Projekt

Das Institut für Hygiene der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist an dem interdisziplinären Projekt „Tigray and Afar Water Initiative (TAWI)“ beteiligt, bei dem in den Dürregebieten Äthiopiens Wasser unterirdisch gestaut wird. So soll sowohl die Wasserversorgung gewährleistet als auch die Ausbreitung wasserbasierter Krankheiten wie Malaria verhindert werden.
Zwei Medizinstudentinnen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Lisa Hartkemeyer und Stefanie Willems, forschten für ihre Dissertation auch vor Ort in diesem Projekt. Ihre Arbeit soll feststellen, ob eine gesundheitlich unbedenkliche Wasserqualität besteht.

Gemeinsame Internationale Projekte

In jedem Club von SI Deutschland spielt die Programmarbeit eine tragende Rolle.
Aufgabenschwerpunkte auf europäischer und internationaler Ebene sorgen für die Auseinandersetzung mit relevanten Themen, die Aufnahme dieser in die Programmarbeit, und die Entwicklung entsprechender Projekte.

We stand up for women!

Renata Trottmann Probst, SIE President 2017-2019

“Angesichts des zunehmenden Druckes auf unseren Lebensstil und die Bedrohung unserer Werte habe ich beschlossen, mich während meiner zweijährigen Amtszeit auf Frauenrechte zu konzentrieren. Menschenhandel, weibliche Genitalverstümmelung, häusliche Gewalt, Stalking, Kinderehen, und erzwungene Eheschliessungen sind sehr reale Bedrohungen, mit denen wir uns befassen müssen. Auf diese Gefahren müssen wir unter dynamisch sich verändernden Rahmenbedingungen in Zeiten von Digitalisierung adäquate Antworten finden. Ich plane auch, den Fokus auf Osteuropa zu verlagern, wo die Verhältnisse für Frauen besonders herausfordernd sind.“
Soroptimistinnen werden sich dafür engagieren, Frauenrechte gegen alle Verstösse zu verteidigen, nicht nur solche im physischen Sinne, sondern auch wenn es um grundlegende Frauenrechte, wie das Recht auf Bildung, das Recht auf gleichen Lohn und das Recht auf gleichen Zugang zum Rechtssystem geht.

Quelle: Pressemitteilung von SIE

Soroptimists Invest in Education

Maria Elisabetta de Franciscis, SIE President 2015-2017

"The strategic objective is to enable women to achieve equality and freedom from social, economic and cultural constrains by promoting education. Our aim is to empower women and girls to realise their dreams."

Quelle: Letter of the President, October 1st 2015

Let's go green

 
 

    Let's go green
    Soroptimist International Europa setzt in ihren weitergehenden Planungen für Soroptimistinnen vorrangig vor allem auf die Möglichkeiten, das Leben von Frauen und Mädchen durch Education, Leadership und Empowerment zu verbessern.
    Das SIE Thema des Zweijahres-Zeitraums 2013-2015 "Let's go green - Working for a healthy environment" der derzeitigen Präsidentin Ulla Madsen ermutigt außerdem alle Soroptimistinnen einen ökologischen Aspekt in ihre Projekte zu integrieren.
    In der Tat fordert das Zweijahres-Thema alle soroptimistischen Clubs und Mitglieder auf, Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht nur zu Prioritäten in ihren soroptimistischen Projekten zu machen, sondern diese auch als persönliche Verantwortung und als Verantwortung in ihrem beruflichen Umfeld zu sehen.
    In diesem Sinne repräsentiert das gegenwärtige Zweijahres-Thema die logische Fortführung der Themen der vorherigen SIE-Präsidentinnen, die in ihren Fokus das "Wasser" stellten und damit die Saat für ein Umweltbewußtsein in soroptimistischen Projekten pflanzten.

»Go for Water and Food«

Schwerpunktthema für 2011 -2013 unter der Leitung von Kathy Kaaf, Präsidentin SI Europe

LogoWaterFoodGeschätzte 1 Milliarde Menschen weltweit, die hungern und eine rasant ansteigende Zahl von Kindern, die durch Fettleibigkeit eine erschwerte Zukunft haben: Für die Beseitigung dieser beiden Extreme setzt sich Soroptimist International of Europe (SI/E) in den kommenden zwei soroptimistischen Jahren ein.

Mit dem Aufgabenschwerpunkt „Soroptimists go for water and food" will die internationale Organisation berufstätiger Frauen nicht nur auf Missstände aufmerksam machen, sondern sich aktiv für deren Beseitigung einsetzen. In den Entwicklungsländern ist der Kampf gegen Unterernährung nur erfolgreich, wenn Frauen, gemäß ihrer traditionellen Aufgabe, die Familie mit Nahrung versorgen können. Aufklärungsprogramme für Frauen und Mädchen sollen helfen, die Ursachen für Unter- und Fehlernährung zu erkennen und Maßnahmen zu entwickeln, diese zu beseitigen.

Quelle und weitere Informationen: www.kathykaaf.com
www.soroptimisteurope.org/en/projects/index.html
www.soroptimist.waterandfood.eu/de/index.html

Soroptimists go for water

Soroptimists go for water war ein übergreifendes Projekt der Europäischen Föderation von Soroptimist International für 2009 – 2011.

WasserlogoLogoSI-Clubs in 66 europäischen und afrikanischen Ländern haben sich des Themas Wasserversorgung sowie Sanitärlösungen gewidmet und zahlreiche Projekte ins Leben gerufen.

Beim Europäischen Kongreß von Soroptimist International in Amsterdam wurde zusätzlich ein "Water Best Practice Award" für
2009 ausgelobt.

Übergreifende Schwerpunkt-Themen für Projekte von SI auf Weltebene:

Zum einen wird von den Soroptimistinnen in ihren Clubs, Unionen und Föderationen ein Langzeit-Thema für die nächsten vier Jahre gewählt, das dann auf der World Convention gestartet wird.

Zum anderen benennt jede Welt-Präsidentin am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, ein Schwerpunkt-Thema für ihre Amtszeit.

Quadrennial Projects:

2015 - 2019    Soroptimists Educate to Lead
2011 - 2015    Education and Leadership
2007 - 2011    Project SIerra
2003 - 2007    Project Independence: women survivors of war
1999 - 2003    Limbs for Life: a project for victims of land mines

Presidents appeal:

2017 - 2019   Women, Water & Leadership
                    Mariet Verhoef-Cohen
2015 - 2017   Educate to Lead: Nepal
                    Yvonne Simpson
2013 - 2015   See Solar, Cook Solar
                    Ann Garvie
2011 - 2013   Birthing in the Pacific
                    Alice Wells
2009 - 2011   Hopes and dreams for everyone
                    Hanne Jensbo
2007 - 2009   Restoring dignity
                    Margret Lebo
2006 - 2007   Project Punjab
2005 - 2006   Roll Back Maleria
2004 - 2005   Dust of Life
2003 - 2004   The Dignity Programm: Helping Women in Paraguay


Die älteren Themen und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von SI International
www.soroptimistinternational.org