Hilfe in der Fremde

Seit 2013 haben wir unser lokales Engagement für Asylsuchende Mütter in Not durch das Projekt Hilfe in der Fremde - Café CoeSIma erweitert. Unsere Zielgruppe sind Migrantinnen und Asylantinnen in Coesfeld und Umgebung, die über erste Deutschkenntnisse verfügen.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Coesfeld organisierten wir einen wöchentlich stattfindenden Sprachtreff“, das Café CoeSIma. Dieser Kurs bietet den Teilnehmerinnen über die regulären Sprachkurse für Asylbewerber hinaus die Möglichkeit, ihre deutschen Sprachkenntnisse zu vertiefen (Niveau B1+) und die Integration in unseren Kulturraum sowie ihre persönliche Entwicklung zu fördern. So besteht unter fachlicher Leitung einer Sprachlehrerin auch Gelegenheit zum Austausch über Themen wie Alltag in Deutschland oder Kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Insgesamt finden 10 Kurseinheiten zu je 90 Minuten pro Halbjahr, bzw. 20 Einheiten im Jahr statt, die für alle Teilnehmerinnen kostenlos sind.
Dazu stellt die VHS Coesfeld kostenfrei R
äume in der VHS zur Verfügung.
Clubschwestern unseres Clubs Coesfeld sind regelm
äßig bei den Kurstreffen anwesend, um die Sprachlehrerin zu unterstützen oder gemeinsame Aktionen durchzuführen.

 

Courage

2017 unterstützte unser Club zusätzlich das Projekt "Courage" der Coesfelder Organisation frauen e.V.

Mit dem Namen „Courage“ bietet frauen e.V. seit dem 01.04.2017 zusätzlich ein internationales Frauenzentrum an als Anlaufstelle und Treffpunkt für geflüchtete Frauen und für Frauen mit Migrationshintergrund.
Die Begegnungsstätte soll allen Frauen unabhängig von Herkunft, Konfession, Alter und Lebensform zur Verfügung stehen. Sie soll einen Schutzraum bieten, und - im Unterschied zu dem Leben in der Unterkunft - eine angenehmere Atmosphäre schaffen, die von Vertrauen und Offenheit geprägt ist.

Asylsuchende Mütter in Not

Seit Dezember 2005 besuchen Clubschwestern des Clubs Coesfeld Flüchtlingsfrauen vor allem aus Schwarzafrika, die vom Auffanglager Schöppingen aus zur Entbindung ins Coesfelder St.-Vinzenz-Krankenhaus kommen. Diese Frauen haben oft traumatisierende Erfahrungen wie sexuelle Gewalt, Prostitution, Menschenhandel, Genitalverstümmelung etc. hinter sich und befinden sich fernab der Heimat in extremer Isolation, meist ohne seelische Unterstützung. Im Auffanglager Schöppingen, in das die Frauen mit ihren Babies zurückkehren, stellen sie einen Asylantrag und warten auf einen Transfer in eine Asylbewerberunterkunft in NRW. Irgendwann wird dann entschieden, ob sie in ihr Herkunftsland abgeschoben werden oder nicht.